Ende 1999 suchte der Bund aus Kostengründen einen neuen Träger für die Unterhaltung des Leuchtturmes Eversand-Oberfeuer, der zu diesem Zeitpunkt als Rettungsbake im Wurster Watt fungierte.
Daraufhin kam es im März 2000 in Bremen durch eine Gruppe von in Schifffahrt bezogenen Berufen tätigen Personen zur Gründung des „Förderverein Leuchtturmdenkmal Oberversand e.V.“, der sich die Förderung von Maßnahmen zur Bewahrung dieses besonderen Leuchtturmes auf dem Eversand sowie die Erforschung und Publikation seiner Geschichte zum Ziel setzte.
Im selben Jahr entwickelte die Samtgemeinde Land Wursten mit der National-parkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer ein Konzept zur Förderung des maritimen Tourismus, welches u.a. die Versetzung des Eversand-Oberfeuers an die Küste bei Dorum-Neufeld vorsah.
Im Verfolg seiner Zielsetzung wurde der Förderverein Leuchtturmdenkmal Obereversand e.V. Partner der dieses Vorhaben betreibenden Institutionen und beteiligte sich konstruktiv an der Lösung von Detailfragen im Zusammenhang mit dem neuen Turmstandort.
Nachdem die Versetzung des Eversand-Oberfeuers im März 2003 stattgefunden hatte, lag der Aktivitätsschwerpunkt des Vereins bei den Sanierungsarbeiten auf der Komplettierung der historischen Turmausstattung und dem Aufbau der Ausstellung „Lebens- und Arbeitswelt der Leuchtfeuerwärter im ausgehenden 19. Jahrhundert“.
Mit der Samtgemeinde Land Wursten wurde ein Trägerschaftsvertrag geschlossen, der die Übernahme von Aufgaben des täglichen Betriebes und die Pflege der historischen Turmausstattung vorsieht.
Nunmehr erstrahlt die Lebens- und Arbeitswelt eines Leuchtfeuerwärters von vor 100 Jahren in neuem Licht und wartet darauf, von einer breiten Öffentlichkeit erlebt zu werden.
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